07.05.2026
Zwischenruf zu Israel: Nicht wegrennen
Bewusst nach Israel reisen kostet Mut – und zeigt, wie viel Leben, Gemeinschaft und Hoffnung dort spürbar sind. Der Aufruf bleibt: nicht wegsehen, sondern unterstützen.
Zwischenruf zu Israel
Nicht wegrennen

© Ruth-Andrea Möller
„Israel?“ Ich sagte, dass ich bewusst fliege, um Gottes erwähltes Volk Israel in einer schweren Zeit zu unterstützen. Was Gott wichtig ist, sollte mir als Christ wichtig sein! Es kann mich etwas kosten. Gedanken kamen in meine Gehirnwindungen angekrochen; was ist, wenn es mein Leben kostet? Wir 36 Pastoren und Leiter erlebten im Februar 2026 das blühende LEBEN: Gute geistliche Gemeinschaft, Gottes Gegenwart, kleine geführte Begegnungen mit Israelis und dankbare Gastfreundschaft, dass sich die Tische bogen. Wir waren mittendrin, als Juden und Araber sich friedlich durch die engen Gassen von Jerusalem quetschten. Ein messianischer Pastor und Polizist brachte seine Gemeinde in Sicherheit, rannte raus, und half Menschen, als die iranischen Raketen im Sommer 2025 auf Tel-Aviv flogen. Mit seiner Gemeinde half er dann nach den Angriffen in der betroffenen Nachbarschaft. Er sagte uns: „Die Israelis rennen rein, um jemanden zu retten, Terroristen rennen rein, um zu töten und die Menschen aus dem Westen rennen weg.“ Renn nicht weg, sondern unterstütze jüdisches Leben in Gebet und Tat!
Kathrin Böttche ist Pastorin in der EFG Schmiedeberg. Sie nimmt regelmäßig an Versöhnungsreisen mit Überlebenden der Shoah teil und ist Mitglied im AK-Israel. Ihr liegt jüdisches Leben besonders am Herzen.